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Porträt des Künstlers Franz Pforra, Friedrich Overbeck - Beschreibung

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Porträt des Künstlers Franz Pforra - Friedrich Overbeck. 62 x 47 cm

Johann Friedrich Overbeck malte 1810 das Porträt seines Freundes, und 1812 starb Franz Pforra, er starb im Alter von 24 Jahren an Tuberkulose. Für Overbeck ist dies ein großer Verlust, denn sie wurden während ihres Studiums an der Wiener Akademie Freunde.

Beide aus Deutschland verspürten sofort eine Gemeinsamkeit der Ansichten, beide träumten von einer Wiederbelebung der deutschen Kunst durch Romantik und Religiosität, durch die Erhabenheit und Moral, die junge Menschen aus den Meisterwerken der vergangenen Renaissance schöpften. Sie ahmten die großen Maler nach, nicht nur in der Art zu malen, sondern auch in der Erscheinung. So verband sich Pforr mit Albrecht Dürer, Overbeck - mit Raphael.

Bis heute stammen sechs Gemälde und mehrere Dutzend Zeichnungen und Skizzen aus der Arbeit von Franz Pforrah. Beide deutschen Künstler waren die Gründer der St.-Lukas-Gesellschaft, die später zu einer Nazarenerbewegung wurde, die den Grundstein für die deutsche und europäische Romantik und in Zukunft für die Symbolik legte. Dies ist bereits in den frühen Werken von Overbeck im "Porträt des Künstlers Franz Pforr" zu sehen.

Hier ist jedes Thema symbolisch und zielt auf das Hauptziel ihrer kreativen Vereinigung ab - die Konvergenz der italienischen und deutschen Malerei, ihre Erneuerung und Wiedergeburt. Ein Bogen und ein Weinzweig mit Früchten, ein Greifvogel, ein Mädchen mit Madonnas Gesicht - das sind typisch italienische Landschaften. Die mittelalterliche Tracht von Pforra und der gotische Blick aus dem Fenster sind bereits deutsche Keynotes.

Aber das Wesentliche dessen, was der Autor vermitteln wollte, ist verständlich - das Erbe, das den Nachkommen der Maler Italiens und Deutschlands hinterlassen wurde, gehört allen, dass ihre Verschmelzung und Wiederbelebung einer neuen, patriotischen, ästhetischen, hochspirituellen Kunst Impulse geben wird.

Diese beiden Künstler waren bis zum Ende ihres Lebens (kurz, aber sauber und moralisch, Overbeck - lang und würdig) ihrem Eid treu geblieben, und ihre Aktivitäten und ihre Arbeit haben in Zukunft Früchte getragen.


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